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Majestyconakry 

Gimmi Di faya  Majestyconakry clip officiel

Majestyconakry 

Reggae-Dancehall

-Hip-Hop

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Majestyconakry lässt sich nicht beschreiben, ohne einen Schritt zurückzutreten. Geboren in den frühen Morgenstunden eines 12. Juni, verkörpert Majestyconakry den Respekt, der Menschen von Wert in den Ghettos von Conakry entgegengebracht wird. Mit bürgerlichem Namen André Molou Guilavogui, auch bekannt als Majestyconakry, verdankt er seinen Spitznamen seinem ausgeprägten Sinn für Philanthropie. Durch das intensive Hören des Albums „Prose Combat“ von MC Solaar entdeckte er den Rap und entwickelte eine besondere Verbindung zur poetischen Sprache. Seine Leidenschaft für Worte führte ihn bald dazu, auf zahlreichen Veranstaltungen und Schulfeiern aufzutreten. Schon bald bestätigte sich sein Talent, was ihm einen Platz auf einer der ersten Hip-Hop-Compilations in Guinea einbrachte: „Saga Hip Hop“. Sein Song in Zusammenarbeit mit Hakeem bzw. Issiaga wurde ein Erfolg, wodurch er sich eine große Fangemeinde aufbaute und sein Talent unter Beweis stellte.

Ende der 2000er Jahre legte er seine Rap-Karriere vorübergehend beiseite und kehrte in die Schule zurück. Nach drei Jahren schloss er erfolgreich die Ausbildung an der Schule für Gemeindegesundheit in N’zérékoré ab und erfüllte damit die Wünsche seiner Eltern. Getrieben von seinem Altruismus engagierte sich Majestyconakry anschließend als Spezialist für Information, Aufklärung und Kommunikation bei der American Refugee Committee, wo er Jugendliche im Kampf gegen HIV/AIDS sensibilisierte. Seine erste Leidenschaft ließ ihn jedoch nicht los: Bereits 2004 veröffentlichte er sein erstes Album, auf dem Künstler wie Kajeem, Afro G und Naphtaly aus der Elfenbeinküste vertreten sind. Es folgten zahlreiche Tourneen, insbesondere mit Organisationen wie SOS und Plan International, zugunsten benachteiligter Kinder. 2005 kehrte Majestyconakry mit einem weiteren Beitrag zur Compilation „Saga Hip Hop – La légende continue“ zurück.

Als unermüdlicher Reisender begab sich Majestyconakry auf eine Reise, die ihn bis nach Bamako führte, wo das Album „Afrika 2006“ in Zusammenarbeit mit dem burkinischen Künstler Eliezer Oubda entstand. Als echter Weltenbummler spricht er mehrere Sprachen, die er sich auf seinen Reisen angeeignet hat.

Im Rahmen eines von der Frankophonie organisierten Workshops unter der Leitung von Delphine Nyobé fand der Junge aus den Ghettos schließlich zur urbanen Poesie. Von diesem Moment an wurde Majestyconakry zum Slam-Künstler. Sein Werk ist ein kraftvolles Beispiel für Slam, das lautstark verkündet, dass die Kunst des gesprochenen Wortes aus Afrika stammt. Der erste Slam-„Edam“ Guineas, hervorgegangen aus der Energie von Majestyconakry, ist ein eindrucksvolles Werk, das es zu entdecken gilt.

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