Ousmane Kora Kouyaté
Ousmane Kora Kouyaté, bekannt als King Koraman, wuchs in Dakar, Senegal, auf, bevor er nach Conakry, der Hauptstadt Guineas, zog. Schon in jungen Jahren lernte er die Kora, aber auch Gesang und Djembé bei seinen berühmten Großvätern, den Kora-Virtuosen Soundioulou Cissokho und Mbady Kouyaté. Mit ihnen sammelte er ab 1994 seine ersten Bühnenerfahrungen. 1998 schloss er sich der Formation von Ba Cissoko an, mit der er durch ganz Westafrika tourte und 2003 am Album „Sabolan“ (Marabi Productions) mitwirkte. Im selben Jahr gründete er gemeinsam mit Kandia Kouyaté, auch bekannt als Kandia Kora, die Gruppe „Les Étoiles du Mandingue“ und nahm am Festival Nuits Métis teil.
Auf der Suche nach neuen musikalischen Einflüssen und dem Wunsch, verschiedene Stile zu verbinden, ließ er sich 2009 in Paris nieder. Dort gründete er mit seinen Kindheitsfreunden Sory Diabaté (alias Papus Diabaté) und dem verstorbenen Ibrahima Bah (alias Kounkouré) die Gruppe Universal Kora Groove – ein energiegeladenes Trio, das schnell die Pariser Bühnen eroberte. Gemeinsam entwickelten sie eine Afro-Jazz-Fusion, inspiriert von der Mandingue-Musik und angereichert mit Elementen aus Pop, Funk, Soul, Blues, Rock und Rap. Ousmane begleitet diese Musik auch gesanglich in Malinké, Soussou und Peul.
Im Jahr 2011 gründeten die drei Freunde gemeinsam mit Lucien Alfonso (Violine), William Hountondji (Saxophon), Michael Gimenez (Gitarre) und Pierre Mangeard (Schlagzeug) das Septett Toukouleur Orchestra. Mit dieser Formation nahmen sie 2013 das erste Album „Tamala“ auf, das Afro-Jazz, Blues und teilweise Bebop vereint.
Parallel dazu arbeitet Ousmane mit zahlreichen renommierten Künstlern unterschiedlicher musikalischer Richtungen zusammen, darunter BlackM, MHD, Blitz the Ambassador, Taïro, Christophe Maé, Lëk Sèn, Saïko Nata, Soul Bang's, Blade MC und Stefan Filey, William Baldé sowie Hélène Ségara.
Seit 2019 verfolgt Ousmane auch Soloprojekte unter dem Künstlernamen King Koraman. Im selben Jahr gründete er zudem die Bekleidungsmarke KK.
Bereits 2013 initiierte er die Jam-Session im Café des Sports, die er fünf Jahre lang moderierte – eine offene Bühne, auf der Jazz, Reggae, Hip-Hop, Rock und Afrobeat in einer energiegeladenen Atmosphäre zusammenkamen.






